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2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 2.200 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 37 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Bratislava, Mr. PREZIDENT PUB:
2x Borovička je ca. 0,80 Euro (siehe Kneipen-ABC)

Bratislava: Die Hauptstadt der Slowakei hat heute rund 500.000 Einwohner – Tendenz steigend.

Bratislava ist auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders attraktiv. Als Hauptstadt und repräsentative Metropole der Slowakei wurde sie in den 1980er Jahren etwas nachdrücklich modernisiert. Heute stört der ein oder andere architektonische Fehlgriff das mittelalterlich anmutende Stadtbild: Am Fuße der Bratislavský hrad (dt. Bratislaver Burg) schlägt sich die massive, verkehrslastige Nový most (dt. Neue Brücke, gebaut in den Jahren 1967-1972) über die Donau und schneidet den Burgberg plump von der Altstadt ab. Jenseits des Flusses mündet die Brücke dann in die angeblich größte Plattenbausiedlung Europas Ptržalka (von petržlen – dt. Petersilie).

Markantes Erkennungsmerkmal von Bratislava: Die Nový Most (dt. Neue Brücke) mit dem „Ufo“

Vom altbackenen Charme des Habsburger Pressburg ist nicht viel übrig geblieben. Eher hat man das Gefühl, sich heute in einer Welt von Touristenbespaßung und Geschäftsmännern zu bewegen. Europäische Kreditinstititute und deutsche Automobilunternehmen bauen sich schicke Filialen. 2009 hieß ein riesiges Plakat an einer Hochhauswand den Euro willkommen.

Fotoapparat, Funktionskleidung und Sonnenschutz: Touristenfluten in Bratislava

Angesagt: Sightseeing im Sitzen

Zwischen Plattenbauten, Großstadtgetümmel und Touristenfluten werden an versteckten Orten jedoch auch in Bratislava noch Wünsche wahr. In einer Seitengasse gegenüber des Präsidentenpalastes am Stadtring sitzen wir im Mr. PREZIDENT PUB. Entgegen der Erwartungen, die der Name der Kneipe vielleicht wecken könnte, trinken hier keine Staatsoberhäupter, sondern urgesteinig anmutende Stammgäste gemeinsam ihren Feierabendschnaps. Dazu gehört auch eine Gruppe Roma, die an manchen Abenden in der Ecke links neben der Bar ihre Lieder singt und dazu eindrucksvoll auf der Gitarre spielt.

Ruhepol im Stadtzentrum: Das Mr. PREZIDENT PUB

Štamgasty im Mr. PREZIDENT PUB

Heute abend aber können die Gäste sich an der Jukebox für 20 Cent ihre Wünsche erfüllen – „einmal, zweimal, dreimal.“ Aus dem bunten Kasten an der Wand schallen tschechoslowakische Evergreens. Am Tisch gegenüber sitzt eine nicht mehr ganz junge Frau mit ihren zwei kamošy (dt. Kumpels) beim Bier. Verzückt schunkelt sie im Walzertakt eines Liedes aus einem alten tschechischen Märchenfilm. „Život je pohádkou nedopsanou, vše stát se smí jen třikrát (dt. Das Leben ist eine ungeschriebene Geschichte, in der alles nur dreimal passieren darf).“

Die Frau steht auf, tänzelt zur Jukebox und wirft eine Münze hinein, um sich ihren zweiten Wunsch zu erfüllen. Erneut erklingen die romantischen Töne des Märchenliedes. „Veř mi, že to je ta na světě nejlepší zpráva pro ty kdo uvěří stane se zázrak (dt. Glaub mir, das ist auf der ganzen Welt die beste Nachricht: Für diejenigen, die daran glauben, geschieht ein Wunder).“ Verträumt legt die Frau ihren hageren Arm um die starken Schultern ihres Kumpels und singt mit glänzenden Augen lautstark „Království padne, když schází v něm láska (dt. Auch Könige fallen, wenn ihnen die Liebe fehlt)“, als glaube sie fest daran, bald endlich von ihrem Traumprinzen gefunden zu werden.

Chraň své tři oříšky třeba tě zázrak potká (dt. Heb dir deine drei Haselnüsse auf, vielleicht wartet auf dich ein Wunder).“ Die letzten Töne des Märchenlieds verklingen und die Frau erfüllt sich an der Jukebox zum dritten Mal ihren Liedwunsch: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Im Mr. PREZDENT PUB geschehen Wunder, einmal, zweimal, dreimal – „Možná taky stokrát (dt. Manchmal vielleicht sogar hundertmal).“


Diese Melodie kennt nicht nur in Tschechien jeder: Iveta Bartošovás Song zum Märchenfilm „Tři oříšky pro Popelku“ (sk. „Tri oriešky pre Popolušku„, dt. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“) aus dem Jahr 1973.

Wer den Trinkgewohnheiten in der Slowakei stand halten will, braucht Training. Die Ziele sind hier hoch gesteckt, der Gang in die Kneipe ist nicht nur eine entspannte Abendbeschäftigung, nein – mitunter wird er auch als „Kampf“ bezeichnet. Im Osten der Slowakei wird sogar von einem trojboj (dt. Dreikampf) gesprochen. Dieser besteht aus drei Disziplinen:

1. šprint (dt. Sprint): Der Ostslowake „geht“ nicht in die Kneipe, sondern er „rennt“.


2. hádzaná (dt. Handball): Dort angekommen muss er sich im „Handball“ üben. Es bedarf einiges an Ausdauer, sich den poldecák (dt. halber Deziliter, 2½ Schnäpse) immer wieder über die Theke zuzupassen.

3. orientačný beh (dt. Orientationslauf): Nach dem Spiel, schon ein bisschen müde und kraftlos, muss der Kneipengänger noch die letzte Disziplin meistern: Den „Orientationslauf“ mit dem Ziel, das Zuhause wiederzufinden.

Zur Erklärung der Illustrationen: Als deutsche Touristen üben wir das Ganze noch ein bisschen und nehmen die Sache nicht unbedingt "bierernst".

Vor der Ausdauer der Ostslowaken ziehen sogar die Westslowaken den Hut (klobúk dole! – dt. Hut ab!) – die Ostslowaken behaupten nämlich von sich selbst, sie hätten das erste Perpetuum Mobile (Prinzip „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“) der Welt erfunden. Im ostslowakischen Dialekt funktioniert das folgendermaßen:

Vypi bo naľato! = Trink‘ doch aus – es ist eingeschenkt!
Nalej bo vypito
! = Schenk‘ doch ein – es ist ausgetrunken!

Sollte man sich nun fragen, wie es möglich ist, unter solchen Umständen überhaupt zu überleben – keine Angst: Der Staat weiß Rat! In der Slowakei ist er redlich darum bemüht, Ordnung in den Umgang mit dem Alkohol zu bekommen. Zur einfacheren Orientierung im Alltag findet sich in den potraviny (dt. Lebensmittelgeschäften), an Kiosken und in der Getränkekarte stets die verlässliche Unterscheidung zwischen alko (dt. alkoholische Getränke) und nealko (dt. alkoholfreie Getränke) – in eben dieser Reihenfolge!

alko // nealko

Im Gegensatz zum Deutschen darf der Slowake nur mit 0,00 Promille ans Steuer. Auch wer alkoholisiert ein Fahrrad besteigt wird von der policía (dt. Polizei) mit einer Ordnungsbuße bis hin zum Führerscheinentzug bestraft. Der unter 18-Jährige darf offiziell überhaupt nichts mit Alkohol zu tun haben.

Seit einiger Zeit läuft auch eine Kampagne, die die Bevölkerung dazu anhält, „mit Verstand zu trinken“ (sk. piť s rozumom) Die Schlussfolgerung daraus, dass der Slowake an sich ein eher kopfloser Trinker ist, ist somit irgendwie naheliegend. Der Brauereikonzern Heineken informiert auf seiner Webseite ausführlich über die Gefahren und Konsequenzen (http://www.piterozumne.sk/index.php?m=home), zu denen der Alkoholkonsum führen kann: Wer verantwortungsvoll zum Glas greifen möchte, sollte Alkohol unbedingt mit Ruhe genießen und sich darüber im Klaren sein, dass es auch Situationen im Leben gibt, in denen es besser ist, gar keinen Alkohol zu trinken. Die Frau sollte ihren Konsum auf ein alkoholisches Getränk pro Tag, der Mann auf zwei beschränken.

Der Jugendliche hingegen kann auf die Kampagne Pite s rozumom – od 18 rokov (dt. Trinkt mit Verstand – erst ab 18 Jahren) gelassen reagieren: Wer jünger als 18 Jahre ist, darf offenbar noch ohne Verstand trinken.

Vrbovce, Hüttenbau-Workshop:
1 Flasche selbstgemachter Sauerkirschlikör
, 2x Gemer aus der Flasche (siehe Kneipen-ABC)

Die Kneipe als Ort der Begegnung, an dem ungeschriebene Geschichten erzählt werden, hat in der Slowakei einen Konkurrenten: Das Lagerfeuer. Auch hier sitzt man traditionell beieinander und raunt sich Erzählungen zu – über das Leben, Vergangenheit und Zukunft, und besonders über die Liebe.

Das Dorf Vrbovce in Záhorie

Eine der schönsten Liebesgeschichten hören wir in Záhorie (dt. „Hinter den Bergen“, Gebiet in der Westslowakei). Es ist Nacht, die Bewohner im Dorf Vrbovce haben ihre Lichter längst ausgeknipst. Alles schläft – nur nicht das Lager hinter dem Hügel. Am Tag ist das Lager ein Workshop, in dem die Teilnehmer lernen, aus Holz, Stroh, Lehm und Schafswolle jurtenartige Hütten zu bauen.

Morgendliche Anleitung zum Hüttenbau

Die Jurten sollen später von Touristen bewohnt werden, die erfahren möchten, wie es ist, unter einfachsten Bedingungen zu leben.

In der Nacht sitzen die Arbeitssamen um ein Feuer, das dunkle Schatten auf ihre zufriedenen Gesichter wirft. Rhythmische Klänge erheben sich. Einige Frauen singen sich in Trance, ein paar Männer trommeln, andere blasen in Fujaras (slowakische Hirtenflöten) und Didgeridoos. Die rohrartigen Holzblasinstrumente sind auch der Grund für unsere Anwesenheit im Lager. Wir folgten einem Bekannten aus Zahorié, der vor zwei Jahren in einer jener selbstgebauten Jurten ein Feuer entfachte. Fatalerweise handelte es sich dabei um das Didgeridoo-Lagerungszelt. Beherzt ließ er den natürlichen Wirkung-Gegenwirkung-Effekt von Holz und Feuer außer Acht und brannte die Hütte samt Inhalt nieder. Nach zwei schamvollen Jahren im Untergrund fand sich unser vom Gewissen gequälter Freund wieder im Lager ein, um seine Schuld abzuarbeiten.

Neben den Zahorácy kommen die Workshopteilnehmer hauptsächlich aus Tschechien und lassen sich, sehr pauschal formuliert, in zwei Kategorien unterteilen: Der Typ Arbeiter, der ungefragt zupackt. Der Typ Hippie, der versucht, der körperlichen Arbeit einen spirituellen Sinn einzuverleiben. Zusätzlich erfüllt Typ Zwei oft so manches Klischees: Nicht selten ist er Vegetarier und erzählt von seinen Indienreisen.

„He!“ Einer der Hippies, der sich als Jakub vorstellt, setzt sich vor uns auf den Boden und fragt uns mit sanfter Stimme: „Möchtet ihr euch der Gruppe nicht auch mitteilen? Wir haben für JEDEN ein Instrument.“ Er zieht eine indische Glocke hervor. Den Kopf in Schräglage versetzt und die Augen geschlossen beginnt Jakub mit einem Klöppel über den Rand der Glocke zu streichen, bis sich ein monotoner Ton von ihr löst. Müde lächelnd lehnen wir ab. Plötzlich kriecht eine junge Frau auf allen Vieren aus der Finsternis. Wie ein Wolf nähert sie sich dem Feuer, kreist dabei rhythmisch im Takt ihre Hüften. „Přicházá! (dt. Sie zeigt sich!)“ raunt Jakub ehrfürchtig. Wir dagegen sehen uns an mit der heimlichen Angst, nach der Ablehnung der indischen Glocke nun dazu aufgefordert zu werden, uns der Gruppe ersatzweise durch einen Feuertanz „mitzuteilen“.

Zur Flucht kommt es nicht. Ein geschätzt 60-jähriger Mann nimmt neben uns auf der Holzbank Platz. Jiři entpuppt sich als Geschichtenerzähler. In perfektem Deutsch berichtet der charismatische Schauspieler von seinen einstigen Liebschaften, denen er bis nach Italien oder Amerika folgte. Auch Deutsch lernte er von einer Verflossenen. „Bravo, Hanka!“ richtet sich Jiři an die Tänzerin. Das Schmeicheln hat er nicht verlernt.

Die Feuerstelle bei Tag: Ort der Ruhefindung

Ein Mann greift zu seiner Gitarre. Mit kräftiger Stimme beginnt er, tschechische Lieder zu singen, die jeder Teilnehmer auf seine eigene oder eigenartige Weise zu begleiten weiß. „Wir nennen ihn ‚Viking‘ (dt. Wikinger)“, zeigt Jiři auf den Sänger. Der Spitzname erklärt sich von selbst: Viking hat ein rundliches Gesicht und hat sein blondes, fast weißfarbenes langes Haar mit einem schwarzen Kopftuch nach hinten gebunden.

Und dann teilt Jiři mit uns wohl eine der romantischsten Liebeserzählungen, die uns am Lagerfeuer berichtet wurde. Sie geht so: „Viking ist Tscheche. Früher war er sehr rastlos und wanderte so wie ihr durch die Welt. Eines Tages kam er in diese Gegend der Slowakei. Er stapfte durch den Wald und stieß auf eine Lichtung. Dort stand ein halb zerfallenes Haus, in dem eine einsame Frau mit ihren vier Kindern hockte. Ihr Mann hatte sie verlassen. Viking und die Slowakin sahen sich und verliebten sich auf den ersten Blick ineinander. Sie heirateten und bekamen gemeinsam noch zwei weitere Kinder. Viking ging nie wieder von hier fort.“

"Wer von Ihnen erinnert sich nicht gerne an die glücklichen Kindheitstage und lange Herbstabende am brennenden Lagerfeuer?"

Wie wir von dieser Packungsbeschreibung der Traditionskartoffel (siehe Kneipen-ABC) lernen können, ist das Lagerfeuer eine Sache, die zum Slowaken gehört, wie das Schaf zum Hirten. Wer in der Slowakei vorwiegend Dorf- und Berggegenden bereist, sieht es in regelmäßigen Abständen rauchen und ein charakteristischer Feuerduft erfüllt die Luft – „Der Duft der slowakischen Heimat“.

Das (Ver-)Brennen ist eine (h)ausgemachte Leidenschaft des Slowaken. So erklärt sich zweifelsohne auch die Trinkvorliebe: Pálenka (dt. Schnaps, Gebrannter) kommt von páliť (dt. brennen, feuern).

Klare Sache: Frisch gebrannt!

Hier einige Aufnahmen aus der Reihe „Es brennt!“:

Über dieses Dorf ist nicht plötzlich der Nebel hereingebrochen...

... nein, hier ist ein Feuerschürer am Werk.

Als wir in den Bergen vergeblich versuchten, ein Feuer zu machen, stapfte - als hätte er es gerochen - ein Schäfer aus dem Wald. Er hantierte mit den Worten "Nebojte sa!" (dt. Habt keine Angst!) gekonnt mit ein paar Ästen herum und zauberte innerhalb von zwei Minuten ein Feuer, das sich sehen lassen konnte.

Die Kontrolle verloren? - Rauchschwaden vor Rožňava

 

Die Rolle und die Tradition des Bieres in der Slowakei ist in Wahrheit gar nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Dem routinierten Kneipengänger sticht schon von Weitem das rot leuchtende Schild an der Hauswand ins Auge – Corgoň, Topvar oder Šariš (siehe Kneipen-ABC) prangt über dem Kneipeneingang und informiert über den Inhalt des hiesigen Zapfhahnes. Doch obwohl er sich bei einem Spaziergang durch Dörfer, Wälder und über Hügel stets darauf verlassen kann, in regelmäßigen Abständen ein solch vertrautes Schild zu erblicken, ist das Bier in Wirklichkeit kein traditionell slowakisches Getränk.

Urige Dorfkneipe in Valeská Belá

"Unter dem Birnbaum" in Trenčin

Der Bierverbrauch pro Kopf ist in der Slowakei im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gar nicht so hoch – mag man zumindest offiziellen Statistiken glauben: Die große Schwester Tschechien ist ungeschlagener Spitzenreiter was die Vernichtung des köstlichen Gerstensaftes betrifft. Mit der höchsten Bierproduktion folgt mit sicherem Abstand Deutschland auf dem zweiten Platz.

Die Slowaken erklären sich ihren weit abgeschlagenen 13. Platz laut der offiziellen Bierstatistik von 2010 folgendermaßen: Bier ist zwar fester Bestandteil der slowakischen (Trink-)Kultur, aber nur auf Grund der tschechischen und deutschen „Einflüsse“. Das wahre Getränk der Slowaken ist der pálenka (dt. Schnaps; zu seiner Bedeutung siehe Kneipen-ABC), der traditionell gebrannt wird – egal ob legal oder illegal. So ist das Bier nicht unbedingt als das zentrale Getränk des Kneipenbesuches zu werten. Es wird eher zum Runterspülen des Destillats bestellt und gehört damit ganz selbstverständlich zum Interieur, ist sozusagen der angestammte Statist am Kneipentisch.

Auch mit der Brauereisituation in der Slowakei verhält es sich tatsächlich nicht besonders rosig: Die meisten Bierbrauereien wurden mittlerweilen von Heineken (Niederlande) und SABmiller (England) aufgekauft. Seit den 1960er Jahren produziert Heineken viele slowakische Biersorten zentral in einer Großbrauerei in Hurbanovo, im Südwesten des Landes.

Verblieben sind jedoch einige eigenständige Klein- und Hausbrauereien. Diesen lohnt es sich durchaus, einen Besuch abzustatten. Ganz besonders hübsch sind kleinere Hausbrauereien wie Golem in Košice, die Pivovar Perla in Banská Bystrica (siehe DIE REISE ZUM MITTELPUNKT EUROPAS) oder Richtár Jakub in Bratislava (auch Omama Shop Café).

Im Golem in Košice: Vielversprechend steht der Braukessel direkt neben dem Eingang.

Geheimtipp der Stadtbewohner: Die Perla in Banská Bystrica

Omama Shop Café (Brauerei Richtár Jakub) in Bratislava : Nostalgie an den Wänden und im Glas

Hier wird Selbstgebrautes in gemütlichem Ambiente ausgeschenkt, oftmals stehen die Braukessel mitten in der Kneipe. Zum Bier gibt es ein ausgewähltes Angebot an kleinen Mahlzeiten und Spezialitäten.

Zlatý Bažant (siehe Kneipen-ABC) ist nicht etwa nur eine ordinäre Biermarke, sondern auch…

... Zucker für das Heißgetränk (Dubnica nad Váhom)

... ein mobiler Kinoapparat (Banská Bystrica)

... Kulturvermittler als Letný Bažant (Bratislava)

... das älteste Getränk der Welt, hat weniger Kalorien als ein Glas Milch und passt zu jedem guten Essen

... ein Restaurant in einem ausrangiertem Straßenbahnwaggon (Košice)

... seit Neuestem auch ein Halbbiergetränk: Radler